Umfrage abgeschlossen:
Das sind die Ergebnisse!

Überwiegend Radfahrer aus Mainz, München und Münster unter den Teilnehmer

Durch die breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit in den Pilotstädten konnten über 1.000 Teilnehmer*innen für die Umfrage gewonnen werden. Da die Umfrage über die Kommunikationskanäle der Pilotstädte verbreitet wurde, sind auch überwiegend deren Einwohner erreicht worden. Unter Einbeziehung des Umlandes der Städte leben 44 % der Befragten in Münster, 37 % in Mainz, 12 % in München und 7 % in anderen Regionen. Mit der Anzahl der Befragten lassen sich für jede Pilotstadt zuverlässige Aussagen treffen. Die Mehrheit der Befragten fährt regelmäßig Rad und verfügt dadurch über eine Erfahrungsgrundlage für die Bewertung der Radinfrastruktur.

Schlechter Zustand der Radverkehrsanlagen hält vor der Fahrradnutzung ab – verbesserte Radwegeunterhaltung kann Abhilfe schaffen

43 % der Befragten möchten häufiger das Fahrrad nutzen, werden aber aus verschiedenen Gründen davon abgehalten. Neben der Qualität und Anzahl an Radverkehrsanlagen (RVA) wird ein schlechter Zustand der RVA am häufigsten als Hindernis der Radnutzung benannt. Im Verhältnis dazu scheinen Witterung, Distanzen der Wegstrecken oder Unfallgefahr seltener eine Hürde darzustellen. Eine optimierte Radwegeunterhaltung, die das Projekt anstrebt, kann den Zustand der RVA verbessern und damit ein großes Hindernis der Fahrradnutzung abbauen.

Straßenschäden und Unebenheiten sind wichtigste Komponenten der Radwegeunterhaltung

Im Hinblick darauf, wie der Zustand der RVA verbessert werden kann, sollten besonders Straßenschäden und Unebenheiten die bspw. durch Wurzelhebungen, ausgebessert werden. Zusätzlich ergab die Befragung, dass neben der Beseitigung von Verunreinigungen wie etwa Scherben, Laub, Schnee und Müll sich 39 % der Befragten eine Meldeplattform wünschen, auf der sie unkompliziert und gezielt auf Missstände hinweisen können. Die Fragen nach der Kommunikation und Information zeigen zusätzlich, dass die Mehrheit (56 %) der Befragten gerne mehr Informationen über die Radinfrastruktur erhalten würde.

Antworten aus den drei Städte ergeben ähnliches Bild

Die Antworten aus den verschiedenen Städten zeigen überwiegend identische Trends auf. Unterschiede sind beispielsweise, dass für die Bewohner Münchens der Winterdienst eine größere Bedeutung hat, da es dort häufiger schneit. In Münster wird besonders der Wunsch geäußert, „Schrotträder“ entfernen zu lassen.

Eine verbesserte Radwegeunterhaltung kann die Fahrradnutzung steigern

Die Erhebung hat ergeben, dass mit einer verbesserten Radwegeunterhaltung die Fahrradnutzung gesteigert und damit die Verkehrswende vorangebracht werden kann. Zudem konnten Handlungsfelder und Schwerpunkte für eine verbesserte Radwegeunterhaltung identifiziert werden. Diese werden als Grundlage für die anstehende Maßnahmenkonzeption genutzt. Gemeinsam mit den Pilotgemeinden und weiteren Projektbeteiligten sollen geeignete Maßnahmen erarbeitet und anschließend erprobt werden.

Kurzbericht als PDF downloaden: